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How I met their Daddy

Wie wir uns kennengelernt haben – so oft habt ihr gefragt. Hier nun unsere Geschichte.
Simon und ich kennen uns schon fast die Hälfte unseres Lebens. Seit 14 Jahren. Damals ist er mit seiner Familie aus Bayern in den hohen Norden – meine Heimatstadt- gezogen. Er fand’s damals mit 16 ziemlich doof. Rückblickend war es das Beste, was uns passieren konnte. Denn sonst würde es uns und die Kids heute so wohl nicht geben. Kurz nach dem Familien-Umzug hat sich Simon eher widerwillig mit seiner Familie ein Konzert von dem Jugendchor angeschaut, in dem ich damals „engelsgleich“ mitgesungen habe. Natürlich war er sofort hin und weg. Gut auf jeden Fall, dass er da war. Denn das war unser Anfang. Schon kurze Zeit später hatten wir dann ein männliches Chormitglied mehr. Richtig! Simon, der zwar brav mitgesungen hat aber sonst nicht weiter auf sich aufmerksam gemacht hat. Ich hatte andere Jungs im Kopf. Er dann auch andere Mädels. Und so war die erste Chance für unsere Lovestory vertan. 5 Jahre später war es dann da – DAS erste soziale Netztwerk unseres Lebens. StudiVZ. Ich postete an einem Juni-Tag ahnungslos ein sexy Bild im Mini-Rock. Er kommentierte „Sau schick“. Ich war hin und weg von diesem tiefgründigen Kommentar. und plötzlich wurde ganz wild gegruschelt. Für mich war sofort klar. Der Mann ist weg vom Markt. Den schnappe ich mir. Er ahnte davon nichts.

Wer mich kennt weiß: Ich bin ein seeeehr entscheidungsUNfreudiger Mensch. Aber wenn’s ums Eingemachte geht, um die wichtigen Dinge im Leben, wie z.B. sich den eigenen Ehemann zu angeln, die Familie zu erweitern etc. – da weiß ich ganz genau was zu tun ist und mache oft Nägel mit Köpfen.

Einen halben Sommer gruschelten wir umher. Dann kam diese eine Woche, in der wir beide gleichzeitig in der Heimat waren. Sechs Tage hatte ich also Zeit, um alles „unter Dach und Fach“ zu bringen.

Dann musste er zurück nach Hamburg – ich nach Innsbruck, Österreich. 1000km+, die Fakt waren. Realität für die nächsten 2 Jahre. Denn wir waren beide gerade erst umgezogen in die gegensätzlichsten Himmelsrichtungen. Also machte ich es klar – unser erstes Date. War gar nicht sooo einfach. Er ging nach diversen vorangegangenen Abblitzern meinerseits davon aus, dass es sich um ein rein freundschaftliches Treffen handelt. Über alte Zeiten plaudern und so. Da wusste er noch nicht, dass er sein zukünftiges „Schätzelein“ (ja – so nennt er mich) wiedertrifft. Geplant war ein Treffen für Montag. Aber nix da. SEIN Fussballtraining war MEINE Konkurrenz. Ein Vorgeschmack für die darauffolgenden Jahre. Aber Dienstag war es dann soweit. Unser erstes Date. Wir trafen uns und wechselten die Locations, wie manch einer seine Unterhosen nicht. Bloß um dieses reiiiiin freundschaftliche Date nicht enden zu lassen. Eine Location war eine süße Eisdiele neben einer kleinen Kirche, in der wir 6 Jahre später geheiratet und unseren Gästen eben dieses Eis nach der Trauung serviert haben. Damals war daran im Traum nicht zu denken (wenn auch meinerseits geplant) in den folgenden Tagen trafen wir uns täglich. Und am Ende der Woche hakte ich nach, ob wir nun ein Paar sind. Wir waren es und legten Mittwoch den 09.09.09 als unseren Jahrestag fest.

Ich wusste ER ist es. Mein Mann. Aber ich glaube die wenigsten gaben uns bei dieser Entfernung auch nur die kleinste Chance und amüsierten sich über diese plötzlichen News. Meinem ersten Verehrer am neuen Studienort flunkerte ich vor, dass ich schon 3 Monate (und nicht erst erst eine Woche) vergeben bin für mich hörte sich das großartig an. 3 ganze Monate – eine unfassbar lange Zeit Seine Empfindung war da anders. Aaaber genützt hat es ihm trotzdem nichts. Denn: Mein Babe (ja – so nenne ich ihn) gehört zu mir. Seit damals, bis heute und für immer.
Wenn ich an alles zurückdenke bin ich immer wieder selbst verliebt in unsere Geschichte.
Perfekt, wie alles so gekommen ist.
Der Mensch denkt – Gott lenkt.

Ich liebe Dich mein Spätzchen❤

 

Foto von @licht.bild (Instagram)

XOXO
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